COPD steht für chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Die Erkrankung entwickelt sich häufig langsam und wird deshalb manchmal erst spät erkannt.
Husten, Auswurf und zunehmende Atemnot werden von Betroffenen nicht selten zunächst dem Rauchen oder dem Alter zugeschrieben.
Typische Beschwerden
- chronischer Husten
- Auswurf
- Atemnot bei Belastung
- zunehmende Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit
- pfeifende oder erschwerte Atmung
- wiederkehrende Verschlechterungen
Eine Lungenfunktionsuntersuchung ist ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik.
Warum ist die Diagnose wichtig?
Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht es, Risikofaktoren zu reduzieren und die Behandlung gezielt einzuleiten. Auch bei bereits bestehender COPD kann eine individuell angepasste Behandlung dazu beitragen, Beschwerden und Einschränkungen zu reduzieren.
Behandlung
Je nach Situation können dazugehören:
- inhalative Medikamente
- Überprüfung der Inhalationstechnik
- körperliche Aktivität und Training
- Rauchstopp
- Impfungen
- pneumologische Rehabilitation
- Behandlung von Begleiterkrankungen
- Sauerstofftherapie bei entsprechender medizinischer Indikation
- weitere spezialisierte Therapien
Selbsthilfe & Alltag
Bei COPD ist die aktive Mitarbeit der Patienten besonders wichtig.
Hilfreich sind insbesondere:
- Rauchstopp
- regelmäßige körperliche Bewegung
- korrekte Anwendung der Inhalationsmedikamente
- regelmäßige ärztliche Kontrollen
- empfohlene Impfungen
- frühzeitiges Erkennen einer Verschlechterung
- Teilnahme an einer pneumologischen Rehabilitation, wenn diese empfohlen wird
Die Deutsche Atemwegsliga bietet umfangreiche Patienteninformationen zu COPD, Inhalation, Lungensport und weiteren unterstützenden Maßnahmen.
Weiterführend:
Deutsche Atemwegsliga – COPD und Patienteninformationen


